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Von der einfachen Registrierkasse zum modernen Kassensystem

und die daraus entwickelten gibt es jetzt seit 130 Jahren. Damals haderte der amerikanische Gastwirt “James Ritty”

James Ritty

James Ritty

Mit der Tatsache, dass sein Saloon in Dayton, Ohio, zwar prächtig lief, aber nur wenig Gewinn abwarf. Auf einer Europareise mit einem Dampfschiff entdeckte Ritty ein uhrenähnliches Gerät, das die Umdrehung der Schiffsschraube messen und registrieren konnte. Das gab ihm die zündende Idee, eine mechanische Registrierkasse zu entwickeln. Nach seiner Rückkehr konstruierte er gemeinsam mit seinem Bruder John die erste der Welt, die er im Jahr 1879 zum Patent anmeldete, das 1883 erteilt wurde. Sein neuer Saloon “Pony House” brachte dann ab 1882 schon weitaus höhere Gewinne. Ein lautes Klingeln der .

Wenn sich die Schublade öffnete, war das besondere Highlight seiner Erfindung. Davor hatte er wohl einige “Stille Teilhaber” gehabt, die sich aus seiner offenen Geldlade bedient hatten, ohne dass er es bemerkte. Aus der kleinen Manufaktur, die James Ritty zur Produktion von “Ritty’s Incorruptible Cashiers” gründete, wurde, als Ritty das Patent weiterverkaufte, zur “National Cash Register Company” (heute: NCR Cooperation) die noch heute ihren Stammsitz in Dayton, Ohio hat. Von der mechanischen mit Hebeln, um die Preise einzustellen und einer Kurbel, um die Registrierung abzuschließen bis zu heutigen Kassensystemen mit Touch Screen und farbigen Darstellungen war es ein weiter Weg. Die ersten elektrischen Modelle hatten immerhin schon ein Ziffernfeld, in das die Preise eingetippt werden konnten. Leider waren sie nicht mehr so schön gestaltet, wie die alten Registrierkassen, sondern hatten meist graue Kunststoffgehäuse.

Spätere Kassensystem Modelle

Elektronische Registrierkasse

Elektronische

Spätere Modelle hatten dann schon Zusatzfunktionen, wie Tastenfelder für verschiedene Warengruppen. Damit konnten die eingebuchten Umsätze bereits unterschiedlichen Warengruppen zugeordnet werden. Die Auswertung der Journal Rollen war allerdings sehr umständlich und zeitaufwändig. In Läden mit kleinerem, überschaubarem Warenangebot sieht man auch heute noch solche einfachen .

Registrierkasse mit Tastaturbeschriftung

mit Tastaturbeschriftung

Sie sind in der Anschaffung günstig und erfüllen die rudimentären Aufgaben. Allerdings sind sie nicht in der Lage, Daten für die weitergehende Auswertungen zu den betriebswirtschaftlichen Ergebnissen zu liefern. Auch Besitzer kleiner Geschäfte sollten sich überlegen, ob ein genauerer Überblick über die Umsatzentwicklung nicht die Investition in moderne lohnt. Die Erkenntnis, welche Artikel im Sortiment gut gehen und gleichzeitig gute Erträge bringen, ist für jeden Unternehmer wichtig. Es gibt auch kleine Kassensystem Modelle, speziell für Betriebe mit geringeren Anforderungen, die aber trotzdem per Datenfernübertragung die Daten für Warenwirtschaftsprogramme oder ähnliche Back Office Lösungen zur Verfügung stellen. Moderne sind in stabilen, staub- und spritzwassergeschützten Gehäusen untergebracht, die besonders edel gestalteten in Edelstahl.

Kassensystem Edelstahl mit Touch Screen

Edelstahl mit Touch Screen

Die Programmierung ist flexibel an die individuellen Anforderungen des jeweiligen Betriebes anpassbar. Alle Arten von Peripheriegeräten, wie Drucker, Scanner, Wiegesysteme oder für die Gastronomie auch Schankanlagen oder Kaffeemaschinen können angeschlossen werden. In größeren Betrieben können mehrere in einem Netzwerk zusammengefasst werden. Das ermöglicht die zentrale Auslesung der gespeicherten Daten aus nur einem per Datenfernübertragung, weil alle im Netzwerk bei jedem Bedienvorgang untereinander Informationen austauschen. Die Weiterentwicklung der orientiert sich stark am Bedarf der Unternehmen, die sich mit immer größer werdenden Kunden- und Warenmengen konfrontiert sehen. Die modernste Entwicklung im Bereich ist die Hybridkasse,

das ist ein , das sowohl als mobiles , als auch als stationäre genutzt werden kann. Dieses verfügt über eine intelligente Docking Station mit den benötigten Schnittstellen für Peripheriegeräte und ein Mobilteil, das bei Bedarf von der Docking Station abgenommen und mit an den Tisch genommen wird, um die Bestellung direkt vor Ort einzubuchen. Damit ist das Hybrid die ideale Lösung, wenn ein Restaurant auch Tische im Außenbereich, wie zum Beispiel auf der Terrasse bewirtschaftet. Mobile Kassensysteme sind schon lange für diese Anwendungen im Gebrauch, haben aber wegen der geringen Größe des Displays Einschränkungen. Das Hybrid kann zum Beispiel auch grafische Tischpläne auf dem Display darstellen. Damit ist sie sowohl für kleine Restaurants, die nur mit einem arbeiten wollen, als auch für größere Gastronomiebetriebe mit mehreren stationären und mobilen Kassensystemen die beste und modernste Alternative

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