Mobile Kassen sorgen für Kundenzufriedenheit
Mobile Kassen verschiedener Hersteller sind seit einiger Zeit im Einsatz. Die ersten bekannten kamen von einer Salzburger Firma, die ersten Einsatzgebiete waren entsprechend auf Skihütten und in Discotheken. Gerade Betreiber von Skihütten mit weitläufigen Sonnenterrassen hatten sich begeistert auf die handlichen, elektronischen Bestellblöcke gestürzt, da die ständige Lauferei auf dem großen Terrain viel Zeit kostete.
Mit mobilen Kassen konnten die Sonnenanbeter direkt am Liegestuhl bedient werden, der Umsatz gesteigert werden, denn oft waren ohne die mobilen Kassen Bestellwünsche ganz einfach übersehen worden. Auch in Diskotheken, wo die Tische oft nur erreichbar sind, wenn sich der Kellner über die gefüllte Tanzfläche quält, macht der Einsatz mobiler Kassen Sinn. Eine mobile Kasse wird von der Bedienung im Holster am Gürtel mitgeführt, zusammen mit einem mobilen Drucker, der sich ebenfalls am Gürtel befindet. So ausgerüstet, kann der Kellner Bestellungen aufnehmen, aber auch abrechnen und den Bon ausdrucken. Im Falle einer Bestellung wird diese direkt per Funk an die Theke gesendet, die Getränke werden zum Servieren bereitgestellt und der Kellner braucht nur noch das Tablett mitnehmen und Servieren. So muss er nicht so viel laufen und die Gäste werden schneller bedient, weil er in der Zwischenzeit schon weitere Bestellungen aufnehmen kann und möglicherweise alles zusammen auf einem Tablett servieren kann.
Eine weltneue Innovation kombiniert die Vorteile von stationärer und mobiler Kasse. Die Hybridkasse POS Mobile XL von Vectron ist sowohl im stationären Einsatz, als auch mobil zu nutzen. Sie ist im stationären Einsatz klein und kompakt und passt hinter jede Theke, ohne zu stören. Das Mobilteil bietet ein großes Display mit Touch Screen und ermöglicht besten Service direkt vor Ort.
Mobile Kassen bieten Vorteile, sowohl für das Servicepersonal, als auch für den Gast. Der Kellner spart eindeutig Zeit und viele Wege sind nicht nötig, so dass er sich entspannter dem Service am Gast widmen kann. Speisen und Getränke kommen so frisch wie möglich zum Gast. Moderne mobile Kassen verfügen über Displays mit brillanter Wiedergabe, können Fotos darstellen, falls der Gast mehr Informationen wünscht. Neigungssensoren drehen in dem Fall das Bild auf dem Display zum Gast. Auch bei Sonnenlicht ist alles gut lesbar, da der Helligkeitssensor die Darstellung optimiert, im Dunkeln mit Hintergrundbeleuchtung.
Kombiniert mit einem Kellnerrufsystem, wird die mobile Kasse zum Allrounder in der Gastronomie mit großen Flächen. Hat der Gast einen Bestellwunsch, drückt er auf den Knopf und der Kellner wird über die Kasse per Vibrationsalarm oder optischem, akustischem Signal informiert. So muss kein Gast darauf warten, noch eine Runde zu bestellen, der schnelle Service freut den Gast. Wer hat sich nicht schon einmal darüber geärgert, dass der Kellner immer mit vollem Körpereinsatz aufmerksam gemacht werden muss, wenn man bestellen oder bezahlen möchte. Das kostet Zeit und Nerven. Letztendlich fühlt sich der Gast gut betreut und empfiehlt das Restaurant gern weiter.
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Den Krankenkassen fehlen Hunderte Millionen Euro
Den Krankenkassen fehlen Hunderte Millionen Euro, weil Versicherte ihren Beitrag nicht zahlen. Das geht aus einem internen Verbandspapier hervor. Die grassierende Beitragsprellerei könnte das Herzstück der von Union und FDP geplanten Gesundheitsreform gefährden.
Hamburg - Die Vorlage, die der Berliner Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen seinen Mitgliedern zuschickte, hat es in sich. In dem Papier für das Treffen einer Expertengruppe am 3. November analysieren die Autoren unter anderem, welche Folgen die noch von der Großen Koalition zum 1. April 2007 eingeführte Krankenversicherungspflicht hat.
Sie schildern zunächst die Vorteile der Reform - immerhin genießen inzwischen mehr als 100.000 ehemals Nicht-Versicherte den vollen Schutz bei Krankheit. Doch unter Punkt 6 (”Inkassoproblematik und Beitragsrückstände”) weisen die Experten eindringlich darauf hin, dass den Versicherungen ein gewaltiges Problem aufgeladen wurde: “Durch die gesetzlichen Maßnahmen verzeichnen die Krankenkassen einen deutlichen Anstieg ihrer Beitragsrückstände.”
Wer nicht zahlt, hat kaum etwas zu befürchten
Denn zwischen dem 1. April 2007 und dem 31. März 2009, so die neuesten in der Vorlage genannten Zahlen, haben sich die Beitragsausfälle allein bei den Rückkehrern in die Krankenversicherung auf 198,4 Millionen Euro summiert. Noch gravierender ist die Situation bei den freiwillig Versicherten, die den Kassen bereits Beiträge in Höhe von 431,9 Millionen Euro schulden.
Offenbar nutzen viele Bürger AOK, Barmer & Co. aus - auch wenn bei manch einem nicht Boshaftigkeit im Spiel sein dürfte, sondern es an der notwendigen Liquidität mangelt. Doch die Kassen sind gegenüber den Beitragsprellern weitgehend machtlos. Wer früher als freiwilliger Versicherter seinen Beitrag nicht zahlte, wurde irgendwann herausgeworfen. “Dieses Druckmittel haben wir heute nicht mehr”, sagt Ann Marini, Pressesprecherin beim GKV-Spitzenverband.
Mit anderen Worten: Wer nicht zahlt, hat erst mal nichts zu befürchten. Die Kassen können zwar nach und nach die Leistungen reduzieren, doch der Anspruch auf eine Behandlung in Notsituationen bleibt bestehen. Und ob etwa eine schwere Erkältung dramatisch ist oder nicht, entscheidet der Arzt - und nicht die Kasse.
Künftige Kostensteigerungen tragen die Arbeitnehmer
Auch wenn die mehreren hundert Millionen Euro, die den Kassen derzeit pro Jahr entgehen, im Vergleich zu den jährlichen Beitragseinnahmen von mehr als 150 Milliarden Euro nicht besonders ins Gewicht fallen, sind viele Versicherer angesichts der Entwicklung besorgt. “Die Situation lässt nichts Gutes für die Zukunft erwarten”, sagt der Vertreter einer großen Krankenkasse.
Was den gesetzlichen Versicherungen vor allem Sorgen macht, ist die Tatsache, dass bislang nur eine kleine Minderheit der Bürger überhaupt die Möglichkeit hat, die Beiträge nicht zu zahlen. Denn von den rund 35 Millionen Beitragszahlern sind rund 30 Millionen Pflichtmitglieder, für die der Arbeitgeber die Gelder abführt - egal ob der Arbeitnehmer das goutiert oder nicht.
Doch dieses Modell - im Fachjargon Quellenabzugsverfahren genannt - ist ernsthaft bedroht. Schließlich plant die neue Koalition im Rahmen einer radikalen Gesundheitsreform das Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge und die Einführung von “einkommensunabhängigen Arbeitnehmerbeiträgen”. Dies bedeutet, dass künftige Kostensteigerungen allein von den Arbeitnehmern bezahlt werden sollen. Unklar ist noch, ob das über einen monatlichen Obolus zusätzlich zum derzeitigen prozentualen Beitrag geschehen soll - wie es derzeit schon eingeschränkt möglich ist - oder aber der gesamte Arbeitnehmerbeitrag in eine Pauschale überführt wird.
“Das Ausfallrisiko liegt bei zehn bis 20 Prozent”
Egal, wie die Lösung am Ende aussehen wird: Künftig müssen die Kassen das Geld wahrscheinlich bei allen 35 Millionen Beitragszahlern eintreiben. Ein Vorhaben von gigantischem Ausmaß: Müsste jeder Versicherte einen Zusatzbeitrag von nur 20 Euro monatlich leisten, entspräche dies bereits 700 Millionen Euro im Monat - und damit rund 8,5 Milliarden Euro jährlich.
Für viele Kassen ist es eine Horrorvorstellung, Milliarden Euro hinterherzulaufen - nicht nur angesichts der jüngeren Zechpreller-Erfahrungen. Es reicht auch der Blick zurück auf ein bislang einzigartiges Experiment im Jahr 1997, als jeder Beitragszahler einmalig 20 Mark im Rahmen des sogenannten Krankenhausnotopfers zahlen sollte. Wer es als gesetzliche Kasse damals schaffte, diesen vergleichsweise geringen Einmalbeitrag bei 90 Prozent seiner Versicherten einzutreiben, galt schon als erfolgreich. “Bei einigen Anbietern haben fast ein Drittel der Mitglieder nicht gezahlt”, sagt ein Kasseninsider.
Ein anderer Kenner der Szene warnt deshalb im Hinblick auf die von Union und FDP geplanten Pauschalbeiträge: “Das Ausfallrisiko liegt bei zehn bis 20 Prozent - ein gewaltiges Problem.” Vor allem auch, weil die Krankenkassen dann zu beachtlichen Inkassounternehmen mutieren könnten. Weil sie Körperschaften öffentlichen Rechts sind, müssen sie das Geld bei ihren Versicherten mit viel Aufwand eintreiben - egal, wie aussichtsreich das Unterfangen ist. “Gleichzeitig wird uns dann aber wieder von der Politik vorgeworfen, wir hätten zu hohe Verwaltungsausgaben”, heißt es fast schon resigniert in der Branche.
Wohl auch deshalb werden die gesetzlichen Kassen in den kommenden Monaten mit aller Macht gegen die von Union und FDP geplante Gesundheitsreform rebellieren - angesichts der gewaltigen Probleme mit gar nicht mal so geringen Aussichten.
Quelle: spiegel-online.de
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Registrierkassen Software Benutzerdokumentation
Registrierkassen Software - Online Handbücher
Da Online Handbücher, eingefügt in eine Registrierkassen Software, nichts anderes sind, als die Repräsentation eines Benutzerhandbuches von Registrierkassen Software mit einem anderen Darstellungsmedium als Papier, ist klar, dass die Verfahrensweisen für den Entwurf und die Gestaltung von Benutzerhandbüchern hierauf übertragbar sind. In der Praxis heißt das oft, dass das gespeicherte online- -Handbuch mit dem gedruckten Handbuch inhaltlich und im Layout übereinstimmen. Diese Übereinstimmung hat sicher ökologische Vorteile und für den Benutzer einer Registrierkasse den Vorteil der Konsistenz mit sich.
Eine Dokumentation von Registrierkassen Software wird als konsistent bezeichnet, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: Es werden durchgehend die gleichen Begriffe in der gleichen Schreibweise für einen Gegenstand verwendet und nicht eine Reihe von Synonymen (bedeutungsgleiche oder sinnverwandte Worte).
Da das Darstellungsmedium Bildschirm aber in der Regel nicht die gleiche Darstellungskapazität wie die Benutzerhandbuchseite der Registrierkassen Software hat wird der Benutzer der Registrierkassen Software zum häufigen Blättern gezwungen. Wünschenswert wären online – Handbücher, die speziell auf das verwendete Darstellungsmedium abgestimmt sind. Dazu gehört, dass eine Bildschirmseite bei der Festlegung des Layouts an die Stelle einer Handbuchseite tritt.
Aufgrund der geringeren Darstellungskapazität und der schlechteren Leseleistung beim Lesen vom Bildschirm müssen in diesem Fall alle Texte eindeutig, kurz, und redundanzfrei (bedeutet: ohne das mehrfache Vorhandensein der selben Information ) formuliert werden. Unpräzise, lange und redundante Ausführungen verstärken sonst die Nachteile einer Bildschirmdarstellung, auch wenn Redundanz zur Vermittlung der Inhalte eines Handbuches von Registrierkassen Software aus didaktischen Gründen erwünscht ist. Die Verwendung von Abbildungen muss unter den genannten Voraussetzungen so gewählt sein, dass am Bildschirm immer nur eine (Bildschirm - ) Seite sichtbar ist, nicht eine Doppelseite, wie bei einem gedruckten Handbuch für Registrierkassen Software.
Abbildungen müssen also weitgehend ohne den umgebenden Text verständlich sein, wen nicht der Benutzer der Registrierkassen Software zum Hin– und Herblättern zwischen einer Abbildung und ihrer Erläuterung gezwungen werden soll. Die online – Verfügbarkeit des Handbuches der Registrierkassen Software bringt für den Benutzer besonders dann Vorteile, wenn komfortable Zugriffsmöglichkeiten auf bestimmte Informationen vorhandenen sind. So kann der Zugriff über das Stichwortverzeichnis eines online - Handbuches der Registrierkassen Software vereinfacht werden, indem der gesuchte Text nach Auswahl oder Eingabe eines Stichworts automatisch gesucht und angezeigt wird.
Dabei ist die Suche nach denjenigen Stichwörtern möglich, die im Stichwortverzeichnis der Dokumentation für eine Registrierkassen Software aufgenommen wurden. Darüber hinaus kann nach jedem anderen Stichwort das im Text des Handbuches der Registrierkassen Software vorkommt gesucht werden. Diese Funktionalität geht über die Möglichkeiten einer gedruckten Dokumentation für eine Registrierkasse hinaus und verdeutlicht die Vorteile der computergestützten Dokumentation einer Registrierkassen Software gegenüber eines gedruckten Handbuches.
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Döner - mit Gütezeichen gute Kasse machen
In rund 10.000 Döner-Restaurants werden bundesweit jährlich 720 Millionen Döner über die Ladentheke verkauft. Das Lieblingsgericht der Deutschen lässt für die Inhaber der Döner-Restaurants die Kasse klingeln. Dabei wissen die wenigsten Verbraucher, was in einem guten Döner drin sein sollte und was nicht. Sie gehen hauptsächlich danach, wo ihnen der beliebte Döner Kebab am besten schmeckt. Diese und andere Vorgaben bewertet das neue RAL Gütezeichen Döner,
RAL Deutsches Institut

RAL Gütezeichen Döner
Das jetzt von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung anerkannt wurde. Die durch die Gammelfleischskandale der letzten Jahre verunsicherten Kunden können sich in Zukunft auf klare Qualitätskriterien verlassen, auf die sich die Hersteller und Anbieter von Döner mit dem RAL Gütezeichen verpflichten. Die neue RAL Gütesicherung Döner stellt hohe Anforderungen an die Herstellung von Dönerfleisch Zubereitungen, und legt genaue Vorgehensweisen für die Herstellung und den Verkauf von Dönerfleischgerichten fest. In den Dönerfleisch Zubereitungen dürfen außer Semmelmehl bzw. gebratenem Fleisch weder Soja noch Pflanzenfasern, Wasser oder sonstige Streckmittel enthalten sein. In Döner Kebap ist der Zusatz von Paniermehl oder gebratenem Fleisch nicht erlaubt. In den verwendeten Soßen dürfen weder Sojaöl noch Konservierungsstoffe verarbeitet werden. Die Gütesicherung umfasst darüber hinaus zum Beispiel eine strenge Wareneingangskontrolle, Lagerhaltung und Hygiene sowie strenge Regelungen zum Umgang mit Lebensmitteln. Hier können moderne Kassensysteme dabei helfen, den Wareneingang der Döner-Restaurants besser zu verwalten. Bei Eingang der Ware kann im Kassensystem ein Ablaufdatum der gelieferten Ware, ob Fleisch oder andere Frischware, eingegeben werden. Außerdem ist es sinnvoll im Kassensystem auch einen Mindestlagerbestand einzupflegen. Damit kann die Lagerhaltung minimiert werden und immer frische Lieferungen bestellt werden nach den Bestellvorschlägen die das Kassensystem liefert. Für die Herstellung von Dönerfleisch Zubereitungen ist die Organisation des Produktionsablaufs, die zeitliche Trennung von Arbeitsvorgängen und der Schutz vor nachteiliger Beeinflussung, die bauliche Beschaffenheit der Produktions- und Vertriebsstätten, die Ausstattung und Instandhaltung, die Produktionshygiene, Mitarbeiterschulung und Personalhygiene geregelt. Für die Herstellung und den Verkauf von Dönerfleischgerichten regelt die Gütesicherung betriebliche Maßnahmen bei ortsfesten und ortsveränderlichen Betrieben, Zutaten, Produktions- und Personalhygiene sowie Mitarbeiterschulungen. Hier sollte auch die Lagerhaltung, Aufrechterhaltung der Kühlkette und zeitnahe Verarbeitung von frischen Produkten im Auge gehalten werden. Moderne Kassen können hier wertvolle Hilfestellung leisten mit den Auswertungen, die über die Umsatzdaten gemacht werden können. Alle Menüs, die angeboten werden, können im Kassensystem per Rezeptur erfasst werden. So kann immer genau nach verfolgt werden, wie viel Portionen verkauft worden sind und was noch im Lager sein sollte. Döner hat zahlreiche Varianten: vom klassischen Döner Kebab in den Varianten Hackfleisch und Scheibenfleisch bis zu den Fleischvarianten Hähnchen- oder Putenkebab und dem vegetarischen Kebab. Hierzu enthält die RAL Gütesicherung ebenfalls genaue Vorgaben bzw. Definitionen. Selbst die Zutaten für das Dönerbrot werden vorgegeben.
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Von der einfachen Registrierkasse zum modernen Kassensystem
Registrierkassen und die daraus entwickelten Kassensysteme gibt es jetzt seit 130 Jahren. Damals haderte der amerikanische Gastwirt “James Ritty”
James Ritty
Mit der Tatsache, dass sein Saloon in Dayton, Ohio, zwar prächtig lief, aber nur wenig Gewinn abwarf. Auf einer Europareise mit einem Dampfschiff entdeckte Ritty ein uhrenähnliches Gerät, das die Umdrehung der Schiffsschraube messen und registrieren konnte. Das gab ihm die zündende Idee, eine mechanische Registrierkasse zu entwickeln. Nach seiner Rückkehr konstruierte er gemeinsam mit seinem Bruder John die erste Registrierkasse der Welt, die er im Jahr 1879 zum Patent anmeldete, das 1883 erteilt wurde. Sein neuer Saloon “Pony House” brachte dann ab 1882 schon weitaus höhere Gewinne. Ein lautes Klingeln der Registrierkasse.
Antike Registrierkasse
Wenn sich die Schublade öffnete, war das besondere Highlight seiner Erfindung. Davor hatte er wohl einige “Stille Teilhaber” gehabt, die sich aus seiner offenen Geldlade bedient hatten, ohne dass er es bemerkte. Aus der kleinen Manufaktur, die James Ritty zur Produktion von “Ritty’s Incorruptible Cashiers” gründete, wurde, als Ritty das Patent weiterverkaufte, zur “National Cash Register Company” (heute: NCR Cooperation) die noch heute ihren Stammsitz in Dayton, Ohio hat. Von der mechanischen Registrierkasse mit Hebeln, um die Preise einzustellen und einer Kurbel, um die Registrierung abzuschließen bis zu heutigen Kassensystemen mit Touch Screen und farbigen Darstellungen war es ein weiter Weg. Die ersten elektrischen Kassensystem Modelle hatten immerhin schon ein Ziffernfeld, in das die Preise eingetippt werden konnten. Leider waren sie nicht mehr so schön gestaltet, wie die alten Registrierkassen, sondern hatten meist graue Kunststoffgehäuse.
Spätere Kassensystem Modelle

Elektronische Registrierkasse
Spätere Kassensystem Modelle hatten dann schon Zusatzfunktionen, wie Tastenfelder für verschiedene Warengruppen. Damit konnten die eingebuchten Umsätze bereits unterschiedlichen Warengruppen zugeordnet werden. Die Auswertung der Journal Rollen war allerdings sehr umständlich und zeitaufwändig. In Läden mit kleinerem, überschaubarem Warenangebot sieht man auch heute noch solche einfachen Kassensysteme.

Registrierkasse mit Tastaturbeschriftung
Sie sind in der Anschaffung günstig und erfüllen die rudimentären Aufgaben. Allerdings sind sie nicht in der Lage, Daten für die weitergehende Auswertungen zu den betriebswirtschaftlichen Ergebnissen zu liefern. Auch Besitzer kleiner Geschäfte sollten sich überlegen, ob ein genauerer Überblick über die Umsatzentwicklung nicht die Investition in moderne Kassensysteme lohnt. Die Erkenntnis, welche Artikel im Sortiment gut gehen und gleichzeitig gute Erträge bringen, ist für jeden Unternehmer wichtig. Es gibt auch kleine Kassensystem Modelle, speziell für Betriebe mit geringeren Anforderungen, die aber trotzdem per Datenfernübertragung die Daten für Warenwirtschaftsprogramme oder ähnliche Back Office Lösungen zur Verfügung stellen. Moderne Kassensysteme sind in stabilen, staub- und spritzwassergeschützten Gehäusen untergebracht, die besonders edel gestalteten Kassensysteme in Edelstahl.

Kassensystem Edelstahl mit Touch Screen
Die Programmierung ist flexibel an die individuellen Anforderungen des jeweiligen Betriebes anpassbar. Alle Arten von Peripheriegeräten, wie Drucker, Scanner, Wiegesysteme oder für die Gastronomie auch Schankanlagen oder Kaffeemaschinen können angeschlossen werden. In größeren Betrieben können mehrere Kassensysteme in einem Netzwerk zusammengefasst werden. Das ermöglicht die zentrale Auslesung der gespeicherten Daten aus nur einem Kassensystem per Datenfernübertragung, weil alle Kassensysteme im Netzwerk bei jedem Bedienvorgang untereinander Informationen austauschen. Die Weiterentwicklung der Kassensysteme orientiert sich stark am Bedarf der Unternehmen, die sich mit immer größer werdenden Kunden- und Warenmengen konfrontiert sehen. Die modernste Entwicklung im Bereich Kassensysteme ist die Hybridkasse,

Hybrid Kassensystem
das ist ein Kassensystem, das sowohl als mobiles Kassensystem, als auch als stationäre Kasse genutzt werden kann. Dieses verfügt über eine intelligente Docking Station mit den benötigten Schnittstellen für Peripheriegeräte und ein Mobilteil, das bei Bedarf von der Docking Station abgenommen und mit an den Tisch genommen wird, um die Bestellung direkt vor Ort einzubuchen. Damit ist das Hybrid Kassensystem die ideale Lösung, wenn ein Restaurant auch Tische im Außenbereich, wie zum Beispiel auf der Terrasse bewirtschaftet. Mobile Kassensysteme sind schon lange für diese Anwendungen im Gebrauch, haben aber wegen der geringen Größe des Displays Einschränkungen. Das Hybrid Kassensystem kann zum Beispiel auch grafische Tischpläne auf dem Display darstellen. Damit ist sie sowohl für kleine Restaurants, die nur mit einem Kassensystem arbeiten wollen, als auch für größere Gastronomiebetriebe mit mehreren stationären und mobilen Kassensystemen die beste und modernste Alternative
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